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Mallorca – und es war Liebe! (2/2)

Weiter geht’s mit Teil 2 meines Urlaubs-Tagebuchs. Und wir starten direkt mit meinem absoluten Highlight!

Tag 5 – Fornalutx, Sóller & Port de Sóller

Heute fuhren wir durch den traumhaften Serra de Tramuntana Gebirgszug Richtung Fornalutx und Sóller. Ich muss gestehen, die Fahrt durch das Gebirge war auf Dauer nicht gerade allzu angenehm, die ganzen Serpentinen sind vorallem als Beifahrer ein klein wenig anstrengend, aber die Aussichten entschädigen für alles.
Nach gut 1,5 Stunden Fahrt kamen wir dann in Fornalutx an und spazierten ein wenig durch die engen Gassen des verträumten Bergdörfchens. Viele waren liebevoll begrünt und es herrschte eine ganz besondere Atmosphäre.
Danach ging es weiter nach Sóller, hier waren die Straßen nicht viel breiter und es galt erstmal die Herausforderung einen Parkplatz zu finden. Nachdem wir dann in einer Seitenstraße ein Plätzchen gefunden hatten, suchte ich den in meinem Reiseführer angepriesenen Delikatessenladen auf, um dort für mich und meine Eltern ein paar schmackhafte Andenken mitzunehmen. Orangen- und Waldfruchtmarmelade, Olivenöl aus Sóller und Flor de Sal d’Es Trenc, welches am mallorquinischen Naturstrand Es Trenc hergestellt wird, wanderten in meine Tasche. Im Anschluss gönnten wir uns noch ein Eis der besten Eisdiele der Insel (so sagte mein Reiseführer :D) und begaben uns gegen 14 Uhr zum Bahnhof um mit dem „Roten Blitz“ durch Berge, Tunnel und wunderschöne Landschaften nach Palma und wieder zurück zu fahren. Die Tren de Sóller verbindet Palma und Sóller seit 1912.
Zurück in Sóller stiegen wir von der Eisenbahn in die Straßenbahn um und fuhren zum Hafen, nach Port de Sóller. Die Fahrt führte mitten durch Sóller, vorbei an kleinen spanischen Häusern, quasi durch die Gärten der Familien, entlang an der Hauptverkehrsstraße nach Port de Sóller bis zur Hafenpromenade. Die Schönheit dieses wundervollen Fleckens Erde verschlug mir die Sprache. Am Rande der Hafenpromenade überall hübsche, spanische Häuschen, keine Hotelburgen. Im Hintergrund die Berge, im Vordergrund der Hafen und der Strand. Wir aßen hier noch eine Kleinigkeit, stiegen dann wieder in die Straßenbahn nach Sóller, um zu unserem Auto zu kommen und fuhren zurück Richtung Ostküste. Hier ließen wir in Porto Cristo am Hafen den Abend ausklingen.

 

Tag 6 – Strand

Um die Eindrücke vom Vortag sacken zu lassen, verbrachten wir den Mittwoch mit Ausschlafen, spät frühstücken, baden, sonnen und lesen am Strand.

 

Tag 7 – Cuevas del Drach & Strand

Am vorletzten Tag erlebten wir auf dem Weg zu den Cuevas del Drach erstmal eine unschöne Überraschung – man hatte uns über Nacht die Scheibenwischer geklaut. Nachdem wir mehrere Tankstellen abgeklappert und die passenden Scheibenwischer gesucht hatten, gaben wir dezent genervt auf und besuchten um 12 Uhr die Tropfsteinhöhle in Porto Cristo, welche den größten unterirdischen See Europas beherbergt. Es gab keine Führung, stattdessen drängte man sich mit gefühlten (vielleicht auch tatsächlichen) 500 Besuchern durch die Höhle, um nach einer halben Stunde am See anzukommen, wo alle Besucher Platz nahmen und dann einem kleinen Klassik-Konzert lauschten. Beleuchtete Boote mit Live-Musikern fuhren über den See und boten eine ca. 10 minütige Show. Danach hatte man die Möglichkeit ebenfalls in einem der Boote über den See zu setzen, da der Andrang aber wahnsinnig groß war, entschieden wir uns dafür zu laufen. Alles in allem war es dann aber eben auch einfach nur eine Tropfsteinhöhle, die ja alle irgendwie gleich aussehen. Der See war schon beeindruckend, aber die 14,50 Euro Eintritt, das längere Warten und das Gedränge in der Höhle sind definitiv Minuspunkte.
Nach dem Besuch der Höhle genossen wir noch ein paar Stunden am Strand.

 

Tag 8 – Palma & der Rückflug

Bevor wir gegen Nachmittag den Mietwagen zurückgeben und uns langsam Richtung Check-in bewegen mussten, besuchten wir am Vormittag die Hauptstadt Mallorcas. Da uns leider nicht mehr allzu viel Zeit blieb, setzten wir uns einfach in einen der Touri-Busse Linie 50, stiegen an einigen Haltestellen aus, liefen ein wenig umher, sahen uns um und fuhren dann weiter. Der alte Stadtkern Palmas ist wirklich toll, viele kleine Gassen, Cafés, Restaurants, alles sehr sauber und gepflegt. Bei meinem nächsten Mallorca-Besuch muss ich mir auf jeden Fall ein wenig mehr Zeit für die Hauptstadt nehmen, denn ich hab hier denke ich gerade mal einen Bruchteil gesehen. Auch dem Ballermann konnten wir aufgrund von Zeitmangel keinen Besuch mehr abstatten, obwohl ich das wenigstens gern mal gesehen hätte. :D

 

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1 Kommentar

  • Reply
    natalialook
    8. Oktober 2014 at 9:00

    ich war auch in Port de Soller! War schön :)

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